Zauberschule für Anfänger und Profis
Zauberei - so alt wie die Menschheit! Auch wenn die Zauberkunst erst im vergangenen Jahrhundert bei der Masse des Publikums Einzug gehalten hat, man spricht hier auch vom "goldenen Zeitalter", so ist diese Art der Publikumsunterhaltung schon Jahrtausende alt.
Alte Papyrusstücke beweisen, daß es bereits ca. 2900 v. Chr. "Zaubershows" im alten Ägypten gab. Dort zauberte der Ägypter Dedi vor König Cheops. Er schnitt u. a. einer Gans, einer Ente und einem Ochsen die Köpfe ab und setzte sie später wieder an, ohne den Tieren zu schaden.
Im Mittelalter war es durchaus üblich, daß Gaukler von Stadt zu Stadt zogen und Taschenspielertricks auf Märkten vorführten.
Die Schausteller zersägten "Jungfrauen" und köpften Enten und Hühner.
Ein Kunststück durfte allerdings nie fehlen - das Becherspiel, welches sich heute noch großer Beliebtheit erfreut. Dieses Kunststück stammt übrigens ursprünglich aus dem Orient und war dort bereits in der Antike bekannt.
Es gibt wenige Schriftstücke über die Zauberkunst aus dieser Zeit. Ein Buch sollte jedoch über Jahrzehnte hinweg zu dem Lehrbuch für angehende Zauberkünstler werden: "The Discovery of Witchcraft" aus dem Jahr 1584. Der Friedensrichter Reginald Scot beschreibt darin die bekanntesten Taschenspielertricks und erklärte die Verwandlungskünste.
In der "Neuzeit" traten die ersten wirklich "großen" Künstler auf den Plan, die für eine breite Öffentlichkeit auftraten. Besonders hervor zu heben sind hier u.a.:
Zu Beginn des 20. Jahr- hunderts wurde das Interesse an der Zauberkunst immer größer und durch heute noch bekannte Künstler wie Harry Houdini, Kalanag oder Erik Jan Hanussen einem breiten Publikum auf großen Tourneen zugänglich gemacht.
Sowohl das Fernsehen, als auch große Auftrittsmöglichkeiten wie Las Vegas machten ab ca. 1980 Künstler wie David Copperfield, David Blaine, Dai Vernon, Michael Ammar, Daryl und nicht zu vergessen Siegfried & Roy zu internationalen Megastars.



